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Hat das dauerhafte fehlen von sozialen Kontakten auswirkungen auf die Psyche?

Posted by Redaktion in Januar 25th, 2012
Published in Finanzmarkt

Fragen von Duffman: Hat das dauerhafte fehlen von sozialen Kontakten auswirkungen auf die Psyche?

Interessiert mich weil ich selbst davon betroffen bin. Hat es negative auswirkungen wenn man keinen sozialen Kontakt zu anderen hat? Also keine Freunde oder Bekannte, Freundin bzw. Partnerschaft/Beziehung und somit auch keinen Sex?
Wenn ja, welche auswirkungen hat das auf das Verhalten oder die Psyche? Reicht es schon wenn man nur Freunde hat oder muss man alles haben um wirklich zufrieden zu sein?

Best answer:

Answer by LittleN24
Naja kommt sicher immer auf den Menschen an. Wenn es dir so recht ist wie es ist wirst wahrscheinlich auch keinen Schaden erleiden. Mein Freund z. B. hat mich und einen kumpel aus jugendzeiten – sonst interessiert er sich auch für niemanden. Ich hab nur meinen Freund. Klar die Leute in der Arbeit aber in dem Sinn keine beste Freundin oder so – geht mir auch nicht ab. Aber ich denke wenn man GANZ alleine ist kann es schwierig werden denn es ist immer gut in schwierigen Situationen jemanden an seiner Seite zu haben (natürlich können das auch die Eltern sein).

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22974. HousePrince said,
Januar 25th, 2012 at 01:35

Es reicht schon wenn man einen Freund hat, naja hab selber zurzeit keine macht mir aber nichts weil erstens hab ich ne nette Familie und zweitens hat das Ja Gründe die von mir ausgegangen sind.
Dauerhafte Auswirkungen auf die Psyche? Ne ich denke weniger okay deine Menschenkenntniss wird in den Keller rutschen genauso wie du dein Einfühlungsvermögen verlieren wirst aber das ist Ja alles nicht so wirklich schlimm ;)
Schlimm wirds wenn du dadurch Depresionen bekommst…

Geh einfach raus da wirste schon freunde finden

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22975. Andy1 said,
Januar 25th, 2012 at 02:20

Dauerhaft (unwillentlich) keine Beziehung zu haben, ist trotz Freunde en masse sehr belastend! Das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen!
Aber wenn du wirklich GAR keinen hast, ist das extrem quälend und führt überwiegend zu depressiven Störungen.
Man sagt, dass der (positive) Kontakt zu Menschen, der größte Glücksbringer ist.

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22976. Guido N said,
Januar 25th, 2012 at 02:55

Ich persönlich glaube, dass jeder Mensch ein individuelles Wesen mit unterschiedlichen Bedürfnissen ist. Allerdings kann eine totale Vereinsamung (also völlig isoliert von allen zu leben) mit Sicherheit die Psyche schädigen. Sicherlich muss man keinen Sex haben und auch keine Liebesbeziehung, aber man sollte doch Gespräche mit anderen Menschen führen (damit meine ich nicht, nur die Tageszeit zu sagen) und einen Bekanntenkreis aufbauen. Wer nur allein ist, nicht den Austausch mit anderen Personen pflegt, kann an der Psyche nur Schaden nehmen, weil er sein Weltbild, das er sich unweigerlich macht, nicht spiegeln lassen kann, und so in letzter Konsequenz scheitern muss. Oder anders gesagt: Der vereinsamte Mensch zieht sich völlig in sich selbst zurück und verliert dadurch ein wichtiges Stück Realität. Er wird auf Dauer von der sozialen Umgebung – beispielsweise aufgrund der laut geführten Selbstgespräche – als “verrückt” verstoßen und noch weiter in die Isolation gedrängt. D.h. Isolation macht krank!

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22977. aimi said,
Januar 25th, 2012 at 03:51

Hi,

ich bin auch jemand mit wenig sozialen kontackten. war scho immer nen einzelgänger, was allerdings auch im zusammen hang steht mit meiner kindheit und jugend-> find sehr schlecht vertrauen zu menschen.

mittlerweile ist es so, das i auch net sooo die kontackte hab da i viel werd lege auf ehrlichkeit und wen freunde dann welche für s leben. und net so lari fari zeugs, das brauch ich net, und tut letzendlich weh wen man merkt man wurde ausgenutzt oder sonstiges.

lieber wenig freunde aber dafür zu 1000%. für mich ist das so ganz in ordnung, allerding fühlt man sich manchmal etwas einsam.
doch eins weiss ich auch das diese einsamkeit irgendwann vergehen wird, spätestens dann wen man den richtigen partner an seiner seite gefunden hat.
eine auswirkung gibt noch und zwar die unsicherheit des eigenen auftretens, doch das kann man sehr gut in der öffendlichkeit üben. daher auch net soo schlimm.

grüssli

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22978. ∞ Pour ∞ Maeve Dragon said,
Januar 25th, 2012 at 04:13

Wer wenige Freunde und soziale Kontakte hat, schläft schlechter. Das ist das Fazit einer Studie, in der die schwedische Wissenschaftlerin Maria Nordin die Daten von fast 10 000 Freiwilligen aus vier großen Untersuchungen analysiert hat.
Demnach steigern sowohl fehlende soziale Kontakte am Arbeitsplatz als auch wenig emotionale Unterstützung im Privatleben das Risiko, ernsthafte Schlafstörungen zu entwickeln. Betroffen sind Männer und Frauen. Wie stark die Beeinträchtigung in verschiedenen Situationen ist, ist jedoch für beide Geschlechter unterschiedlich.
Über die Studie berichtet der Schwedische Wissenschaftsrat in Stockholm.
Insgesamt berichteten mehr Frauen als Männer mit Schlafstörungen davon, nur wenige Freunde zu haben. Auch waren die negativen Folgen der Schlafprobleme bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern, entdeckte Nordin.
Bei Männern sind hingegen Situationen besonders problematisch, in denen sie bei der Arbeit unter hohem Druck stehen und gleichzeitig wenig emotionale Unterstützung erfahren.
Das verdreifache das Risiko für Schlafstörungen wie Probleme beim Einschlafen, häufiges Aufwachen oder die Unfähigkeit, durchzuschlafen, sagen die Wissenschaftlerin.
Entscheidend für guten Schlaf sei auch die Strategie, wie der Betroffene mit Stresssituationen umgehe, erklärt Nordin.
So können Frauen zwar im Allgemeinen mit Konflikten im Job besser umgehen, wenn sie eine Vermeidungstaktik benutzen und nur noch das Nötigste mit den jeweiligen Kollegen sprechen.
Kommt dazu jedoch eine geringe Anzahl persönlicher Freunde und Bezugspersonen, schlägt die Strategie ins Gegenteil um und beschert den Betroffenen schlaflose Nächte.
Besser schlafen können Frauen in solchen Situationen, wenn sie das offene Gespräch und auch einen direkten Streit suchen, sagen die Forscher. Ihre Schlussfolgerung: Soziale Kontakte und emotionale Unterstützung stehen in einem direkten Zusammenhang mit Schlafproblemen.
Ob Kontaktarmut dabei allerdings selbst ein Stressfaktor ist, der Schlafprobleme verursacht, oder ob sie den Betroffenen nur anfälliger für schlafraubenden Stress macht, kann Nording noch nicht sagen.
Da Schlafprobleme jedoch als Risikofaktoren für gesundheitliche Problemen wie Depressionen, Angststörungen und auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten, sollte der Zusammenhang ihrer Ansicht nach auf jeden Fall genauer untersucht werden.

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22979. muschel said,
Januar 25th, 2012 at 04:36

Nach meiner Erfahrung: ja. Ich habe vor Kurzem einen “Freund” aus Kindertagen wiedergetroffen, der seit 25 Jahren allein ist und außer seinen “Kumpels für Freizeitaktivitäten” niemanden hat, auch niemanden an sich heranlässt. Unmöglich, mit ihm ein normales Gespräch zu führen. War ich anderer Meinung als er – was vorkommen soll – wurde er er gleich leicht aggressiv und fühlte sich sofort bevormundet. Kommunikationsfähigkeit: nicht mehr vorhanden. Haben wir ihn zu Feiertagen mal eingeladen, kam als Antwort: Ich kann alles allein, ich brauche niemanden, der mich vollquasselt und mein Bier kann ich auch allein zu Hause trinken und für’s Essen habe ich die Mikrowelle.
Sollte er mal wirklich alt werden, wird er, befürchte ich, die Quittung dafür bekommen.
Man muss nicht alles haben, um wirklich zufrieden zu sein. Aber ein, wenn auch nur kleines, soziales Netz sollte wirklich jeder haben. Hat man Familie, die “funktioniert”, reicht das aus. Hat man selbst diese nicht: ein sehr guter Freund/eine sehr gute Freundin, die rückhaltlos hinter einem steht, sollte man schon haben.

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22980. doodlebugger57 said,
Januar 25th, 2012 at 05:04

Das ist wohl nur altersabhaengig zu beantworten.

Juengere Menschen sind mit Sicherheit mehr auf ein soziales “Netzwerk” angewiesen als Aeltere.

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22981. beautifully said,
Januar 25th, 2012 at 05:13

ich denke mal Freunde sind wichtig.
das sehe ich selber, denn mit Freunden ist man glücklich und von allem Stress und so abgelenkt. Wenn ich alleine bin, bin ich traurig. Ich denke Freunde sind eine gute Ablenkung für alles.

Sex, muss man nicht unbeding haben. Es macht vielleicht glücklich. Aber alleine Freunde machen auch glücklich. Und Sex sollte man erst mit der “großen Liebe” machen (;
Und Beziehung sollte man erst dann führen, wenn man den Richtigen gefunden hat. Somit lieber warten als ein Arschloch nehmen (;

Nochmal ob es auf die Psyche folgen hat:
Ich denke schon, denn wenn man alleine ist denkt man nach und eigentlich nur das Nachdenken macht einen traurig, wenn man traurig ist, geht es irgendwann auf die Psyche….

muss nicht bei dir so sein, bei mir ist es so (;
ist bei jeden anders, aber vielleicht ist es ja auch so bei dir ! (;

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22982. Dr Eisendraht said,
Januar 25th, 2012 at 06:08

Soziale Komponenten des Lebens und Zusammenlebens lassen sich nicht ohne soziale Kontakte einüben.

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22983. the_realist said,
Januar 25th, 2012 at 06:13

man kann seine innere mitte auch so finden. ohne innere mitte sind freunde nur ablenkung.

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22984. Phong said,
Januar 25th, 2012 at 06:19

ja klar!!ich habt kein noch sex gehabt!!mir fehlt alles!!

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